Vorsicht vor Phishing: So erkennst du Fake-E-Mails im Namen von Webador

Leider haben wir immer häufiger mit böswilligen Parteien zu tun, die versuchen, unsere Kund*innen zu täuschen, indem sie sich als Webador ausgeben. Sie tun dies über betrügerische E-Mails, bekannt als Phishing, um deine Login-Daten oder andere Informationen zu stehlen.

Hier erfährst du, wie du diese gefälschten E-Mails erkennen kannst und welche Schritte du unternehmen solltest, wenn du eine solche E-Mail erhältst.

Im Zweifel: Nutze niemals den Link in der E-Mail. Öffne deinen Browser und gehe direkt zu webador.de, um dich einzuloggen. Jedes echte Anliegen zu deinem Konto, Abo oder einer Zahlung kannst du dann direkt in deinem Konto überprüfen.

Wie erkennst du eine gefälschte Phishing-E-Mail?

Vier wichtige Anzeichen helfen dir dabei, eine gefälschte E-Mail zu erkennen, die sich als Webador ausgibt:

1. Die E-Mail-Adresse des Absenders

Überprüfe immer die vollständige E-Mail-Adresse des Absenders – tippe oder klicke auf mobilen Geräten auf den Namen des Absenders, um die tatsächliche Adresse anzuzeigen. Vertraue nicht dem standardmäßig angezeigten Namen.

  • Echte Webador-E-Mails: Unsere E-Mails werden immer von einer offiziellen Webador- oder JouwWeb-Domain für deinen Markt gesendet, zum Beispiel @webador.com, @webador.de, @webador.fr, @webador.it, @webador.nl oder @jouwweb.nl — niemals von einer anderen Adresse, selbst wenn der angezeigte Absendername "Webador" lautet.

  • Gefälschte E-Mails: Nutzen oft Adressen, die unserer ähnlich sehen, aber kleine Fehler enthalten. Oder sie nutzen völlig andere Adressen. Es wurden auch schon unsichtbare oder täuschend ähnliche Zeichen im Anzeigenamen entdeckt, die optisch trotzdem wie „Webador" aussehen. Der Anzeigename ist niemals ein Beweis dafür, dass eine E-Mail echt ist – nur die tatsächliche Adresse nach dem @-Zeichen zählt. Überprüfe daher immer die vollständige E-Mail-Adresse des Absenders und stelle sicher, dass die Domain exakt mit unserer offiziellen Domain übereinstimmt.

2. Der Link in der E-Mail

Fahre mit der Maus über den Link in der E-Mail, ohne darauf zu klicken, um die tatsächliche Ziel-URL zu sehen.

  • Echte Links: Führen zu unserer offiziellen Website, dem Editor oder dem Hilfe-Center. Unsere offizielle Website ist webador.com bzw. webador.de, und unser offizieller Hilfe-Center-Link ist help.webador.com (oder die passende Domain für dein Land, z. B. webador.fr).

  • Gefälschte Links: Führen zu verdächtigen, unbekannten oder falsch geschriebenen Websites. Achte immer darauf, dass die URL mit https:// beginnt und nicht mit http://. Eine Website mit https:// ist jedoch nicht automatisch vertrauenswürdig, da auch Phishing-Websites HTTPS verwenden können – prüfe daher immer die tatsächliche Domain genau.

3. Die Anfrage nach sensiblen Informationen

Webador wird dich NIEMALS per E-Mail nach folgenden Informationen fragen:

  • Deinem Passwort oder vollständigen Login-Daten.

  • Deinen Bankdaten oder deiner vollständigen Kreditkartennummer per unerwünschter oder automatisierter Nachricht. Unser Support fragt diese Daten nur ab, wenn du uns selbst wegen eines Zahlungsproblems kontaktierst (z. B. einer doppelten Abbuchung).

  • Dich zu bitten, wegen eines Sicherheits- oder Zahlungsproblems eine Telefonnummer anzurufen.

Phishing-E-Mails fordern diese Informationen oft unter falschen Vorwänden an, wie zum Beispiel:

  • „Deine Zahlung ist fehlgeschlagen, klicke hier, um deine Daten zu aktualisieren.“

  • „Dein Account wurde gesperrt, logge dich ein, um ihn wieder zu aktivieren.“

  • „Du hast Anspruch auf eine Rückerstattung, bitte gib deine Bankdaten ein.“

  • „Bitte überweise eine kleine Aktivierungsgebühr an [ein Bankkonto] unter Angabe unseres echten Firmennamens (JouwWeb B.V.) oder unserer Adresse“ — die Angabe unserer echten, öffentlich registrierten Firmendaten ist kein Beweis dafür, dass eine Anfrage echt ist.

Tipp: Eine echte Webador-Rechnungsnummer beginnt immer mit dem Jahr, z. B. 2026-123456. Wenn eine „Zahlungserinnerung“ oder „unbezahlte Rechnung“ eine Nummer nennt, die nicht diesem Muster folgt (oder gar keine Nummer), ist das ein starkes Anzeichen dafür, dass die E-Mail gefälscht ist. Bist du dir unsicher, logge dich direkt über webador.de ein und prüfe deine Rechnungsübersicht, um zu sehen, ob tatsächlich eine offene Rechnung besteht.

4. Sprache und Formatierung

Betrügerische E-Mails enthalten häufig klare Warnsignale:

  • Falsche Sprache: Oft auf Englisch oder manchmal auch in einer anderen Sprache anstatt auf Deutsch.

  • Grammatikfehler: Viele Rechtschreibfehler oder seltsame Formulierungen.

  • Unpersönliche Anrede: Oft unpersönlich („Dear Valued Customer“ oder „Dear Webador user“) statt deines Namens. Das ist jedoch nur ein Hinweis auf einen möglichen Betrugsversuch – prüfe daher zusätzlich immer deine Rechnungsübersicht.

  • Unnötige Dringlichkeit: Sie erzeugen Panik oder Druck („Handle innerhalb von 24 Stunden, sonst wird deine Website gelöscht!“).

Was soll ich tun, wenn ich eine Phishing-E-Mail erhalte?

  1. Nicht klicken! Klicke niemals auf Links, öffne keine Anhänge und antworte nicht auf die E-Mail.

  2. Melde und lösche die E-Mail: Falls dein E-Mail-Anbieter eine Funktion wie „Phishing melden“ oder „Spam melden“ anbietet, nutze diese, bevor du die E-Mail in den Papierkorb oder Spam-Ordner verschiebst.

  3. Immer noch unsicher? (Optional): Wenn du die genannten Punkte überprüft hast und dir trotzdem unsicher bist, kannst du die E-Mail an unser Support-Team weiterleiten. Wenn sie klar den beschriebenen Phishing-Merkmalen entspricht, kannst du sie sicher löschen.

  4. Hast du auf einen verdächtigen Link geklickt? Schließe die Seite und gib nichts ein bzw. lade nichts herunter.
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